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Schroffe Felsen, donnernde Flüsse, tiefgrüne Wälder. Österreich? Südtirol? Nein, Slowenien. Genauso schön und gewaltig die Natur - und von Deutschland aus ebenso gut erreichbar und kaum weiter entfernt als die bekannten Ziele für Outdoor- und Aktivurlauber. Noch dazu kann man sich Slowenien als echter Entdecker fühlen: rund 10.000 Kilometer ausgeschilderte Wander- und Trekkingwege führen durch unberührte, wilde Naturlandschaften. Unzählige Mountainbike-Routen und Radwege durchziehen das ganze Land. Für Wildwasser-Fans ist eines der grünsten Länder Europas längst ein Traumziel.

Rund 35 Prozent der gesamten Fläche Sloweniens ist geschützter Naturraum, der für Outdoor-Sportler wie geschaffen ist.

Wandern

Jeder „echte“ Slowene müsse einmal im Leben hinauf  zum monumentalen "Götterthron" der Julischen Alpen pilgern, den 2864 Meter hohen Triglav, heißt es. Entsprechend viele Routen führen auf den höchsten Berg Sloweniens. Trotz der Volksfeststimmung, die ab und an auf dem Gipfelplateau herrscht, lohnt der Aufstieg: von der tiefblauen Adria im Süden bis zum Alpenhauptkamm mit seinen vergletscherten Gipfeln reicht die imposante Rundumsicht. Das dreispitzige Gebirge, das ein ganzes Volk in Bann schlägt, ist sogar auf der Slowenischen Nationalflagge symbolisch verewigt. Einige blaue Wellen darauf deuten an, dass Slowenien nicht nur eine beeindruckende Gebirgslandschaft vorweisen hat, sondern eben auch an die Adria grenzt.

Von der legendären Begeisterung der Slowenen für ihre Berge wird der Gast sofort angesteckt. Denn der Kontrast zwischen der herben Karstlandschaft mit den schroffen Felsszenerien und tiefgrünen Flusstälern ist nirgendwo stärker und vielfältiger. Das Gebiet um den Triglav in den Julischen Alpen ist seit 1924 als Nationalpark ausgewiesen, seit 1981 zu einem Gebiet von über 830 Quadratkilometern gewachsen. 2003 wurde es zum UNESCO Biosphärenreservat erklärt. Steinböcke, Gämsen, Hirsche und Auerhähne ziehen in großer Zahl durch die urwüchsige Berglandschaft. Braunbären und Luchse leben dort, über den Wipfeln kreisen Steinadler.

Zahlreiche Wasserfälle und Schluchten durchziehen das Gebiet. Besonders beliebt: die Vintgar-Klamm durch die ein Weg angelegt wurde. Der grünschimmernde Fluss Radovna donnert in der engen Schlucht über Wasserfälle und Stromschnellen. Der Wasserfall Šum, der am Ende der Klamm wartet, ist einer der schönsten in Slowenien.

Perfekter Ausgangspunkt für Wandertouren in den Nationalpark Triglav, ist der seit Urzeiten besiedelte Badeort Bled mit seinem intensiv leuchtenden See, der als Wahrzeichen Sloweniens gilt. Kein Lärm aus Bootsmotoren, der die Bade-Idylle stört, alles ruhig, alles malerisch. Eine kurze Wanderung von Bled aus führt zu einem der ältesten Baudenkmäler Sloweniens, der Burg Bled, die auf einem Felsen über dem See thront. Die illuminierte Marienkirche auf der einzigen Insel des Sees und die Burg, deren Lichter im Wasser tanzen, sind der abendliche Blickfang auf der Uferpromenade. Nach einem erfüllten Wandertag lässt sich dort bei einem guten Glas slowenischen Weins, frischen Fisch oder lokalen Wildspezialitäten, der Tag entspannt beenden.

Radfahren

In der Gebirgsregion der Julischen Alpen finden Mountainbiker ihr Eldorado. Die Strecken aller Schwierigkeitsgrade in der schroffen Bergwelt lassen sich mit - oft überlaufenen - Zielen in den Dolomiten oder im Engadin messen. Doch Slowenien bietet mehr: dank des mediterranen Klimas ist Slowenien für Radbegeisterte zu jeder Jahreszeit ein Ziel.

Ein besonderes Erlebnis an der slowenischen Küste ist eine Fahrt auf dem malerischen Parenzana-Radweg. Die Strecke ist nach der istrischen Eisenbahn benannt, die einst zwischen dem italienischen Triest und dem kroatischen Poreč fuhr. Der Radweg schlängelt sich durch grüne Weinberge, schattige Obstgärten und Olivenhaine. Oder man verbindet einen Besuch in Sloweniens pittoresker und lebendiger  Hauptstadt Ljubljana im Zentrum des Landes mit einem Radausflug in den Landschaftspark Ljubljansko barje. In dem Moorgebiet hat man die Überreste einer jahrtausendealten Pfahlbau-Kultur entdeckt. Wer die anspruchsvolle Auffahrt zur Alm Velika planina bei Ljubljana  - dem höchsten Bergplateau Sloweniens - nicht scheut, wird nicht nur mit märchenhaften Ausblicken belohnt, sondern kann auch eine der letzten erhaltenen Hirtensiedlungen Europas besichtigen. Wem das zu anstrengend ist, der kann das Fahrrad übrigens auch per Seilbahn mit auf das Plateau nehmen und den Ausblick auf einer der zahlreichen Fahrradrouten bequem genießen.

Fantastische Radtouren bieten sich zudem entlang der Flusstäler. In der Region Bela Krajina beispielsweise führt der Radweg am Fluss Kolpa entlang, der zu einem der wärmsten und reinsten Flüsse des Landes zählt und von üppiger Vegetation umgeben ist. Für Radfahrer bietet der Fluss daher zahlreiche Möglichkeiten eine Pause einzulegen, schwimmen zu gehen oder sich zu erfrischen.

Wassersport

Im Nationalpark entspringt Sloweniens bekanntester Fluss, die Soča, die in Südrichtung Slowenien durchquert und im Golf von Triest in die Adria mündet. Der älteste Wanderweg des Nationalparks quert die Schlucht der Soča an mehreren Stellen über holzbeplankte Hängebrücken. Unter den Füßen rauscht das smaragdgrüne Wasser, für das die Soča berühmt ist: Man kann gut und gerne sagen: ein Paradies für Wassersportler und Angler. Zum Kajakfahren und Rafting ist der kristallklare Fluss wie geschaffen. Abenteuerlustige können in Begleitung erfahrener Rafting-Führer den Oberlauf der Sava, der Savinja, der Kolpa oder der Krka befahren. Die Stromschnellen auf den Flüssen bieten Kajakfahrern aufregendes Wildwasser pur. Den ultimativen Adrenalinkick aus Klettern, Abseilen in Wasserfällen und Wildwasserabenteuer bietet das Canyoning im Soča-Tal, auf der Sušec und vielen weiteren Schluchten, durch die ausgewiesene, einheimische Guides führen. Wer es ruhiger mag: in traumhafter Umgebung paddeln kann man auf dem stillen Bohinj-See im Triglav Nationalpark, dem größten Natursee Sloweniens. Kanus, Kajaks oder Boote kann man sich an den meisten Flüssen und Seen und an der Adriaküste ausleihen.

Fazit: Das grüne Land zwischen Hochgebirge und Adria bietet alles an Bergabenteuer, was es jenseits der Grenze beim großen Nachbarn Österreich auch gibt. Und das oft günstiger und auf kleinerem Raum: wunderschöne Wanderwege, anspruchsvolle Mountainbike-Trails und Radwege in allen Facetten, von hohen Gipfeln bis zum Meer, legendäre Kajakstrecken oder Paddeltouren über türkisblaue Bergseen.

Slowenien ist das erste Land der Welt, das auf der Grundlage der Kriterien für "Grüne Reiseziele" zu einer grünen Destination erklärt wurde.
Im Herzen Europas gelegen, ist Slowenien ein Land zwischen den Alpen, dem Mittelmeer, dem geheimnisvollen Karst mit mehr als 11.000 Karsthöhlen und der pannonischen Tiefebene, reich an gesunden Wasserquellen.
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